Bei der Behandlung in Intubationsnarkose (ITN) wird durch einen Narkose-Arzt eine vollständige, „zentrale“ Anästhesie vorgenommen. Der Patient atmet in der Regel selbstständig, ist aber in einem tiefen, schlafähnlichen Bewusstseinszustand. Dies erlaubt die Durchführung von zahnärztlichen Behandlungen und Operationen, ohne dass der Patient diese Maßnahme bewusst wahrnimmt. Die Anwendungsgebiete von zahnärztlichen Behandlungen und Operationen in ITN sind vielfältig.

 

Behandlung von geistig behinderten Patienten
 
Hier werden Gesamtsanierungen der Gebisse in ITN durchgeführt. Diese umfassen alle anfallenden zahnärztlichen Massnahmen und Operationen, die in der Regel in einer Sitzung erfolgen.
Hier übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Narkose.

 

Behandlung von Angstpatienten
 
Zahlreiche Patienten haben eine erhebliche Angst vor zahnärztlichen Behandlungen entwickelt, die sich immer noch gesteigert hat und die nicht zulässt, dass sie sich einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen. Häufig können diese Patienten dennoch durch Geduld und Behandlungsführung in lokaler Anästhesie behandelt werden. Sollte dies nicht möglich sein, so ist auch hier die ITN eine sehr gute Möglichkeit, zahnärztliche Behandlungen und Sanierungen durchzuführen. Später können dann meist kleinere Maßnahmen auf dem herkömmlichen Weg der lokalen Anästhesie vorgenommen werden.

 

Größere Operationen
 
Die Implantation von vielen Implantaten oder die Entfernung von 4 Weisheitszähnen in einer Sitzung lassen sich in der Regel nicht in Lokalanästhesie durchführen. Auch hier liegt ein Einsatzgebiet der Inkubationsnarkose.
Diese Kosten der ITN fallen aber nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen.